Aktuallisiert 15.09.2017

Bericht von Konstantin Keil

zur Niedersachsen-Rallye.

 

   

   Clubabend

    immer Dienstags
    ab 20.00 Uhr
    Rudolf-Schwander-Str.17
    34117 Kassel



Besucher

Was ist Rallycross?

 RALLYCROSS IST... ...die spektakulärste Motorsportart auf vier Rädern. Atemberaubend, blitzschnell und mitreißend.

Das Beste aus Rallye und Tourenwagenrennen findet im Rallycross die perfekte Mischung. Das heißt Aktion pur auf Schotter und Asphalt! Positionskämpfe und Driftwinkel in einer besonderen Stadionatmosphäre. Keine langweiligen Dauerrennen, alle fünf Minuten ein neues Sprintrennen mit bis zu acht Fahrzeugen gleichzeitig. Rallycross verspricht ebenso ein packendes Wettkampfwochenende für den Enthusiasten als auch kurzweilige Unterhaltung und medienfreundliche Präsentation.

Die spektakulären und schnellen Rennen dauern ungefähr drei Minuten und finden in den Finalläufen ihren Höhepunkt. Hier geht es um die begehrten Punkte für die Meisterschaft, und die Teilnehmer holen noch einmal das Letzte aus sich und ihren Fahrzeugen heraus.

Die deutsche Rallycross-Meisterschaft trägt das offizielle Prädikat des DMSB (Deutscher Motorsport Bund) und wird auf international anerkannten Rennstrecken in Deutschland und Nachbarländern ausgetragen. Die sorgfältig vorbereiteten Rennstrecken sind kompakt und überschaubar, sie bieten den Fans die Tuchfühlung mit den Fahrern und Motorsport wirklich hautnah mit zu erleben.

Aufgrund dieser kompakten und hochspannenden Veranstaltungen ist Rallycross geradezu prädestiniert für das Publikum des 21.Jahrhunderts.


Die Divisionen

Die Division 1 - Allradfahrzeuge mit mehr als 500 PS

Die schnellsten Autos im Rallycross und wahrscheinlich auch die aufregendsten Rennwagen, die es gibt.

Im Rallye-Sport als WRC´s bezeichnet und auf 300 PS  begrenzt erreichen die im Rallycross eingesetzten Fahrzeuge, ausgestattet mit Allradantrieb und Turboaufladung  in der Regel eine Leistung von über 500 PS.

Der Allradantrieb ermöglicht es Ihnen, schneller aus dem Stand die 100km/h Schallgrenze zu durchbrechen, als es einem Formel 1 Auto möglich wäre.

Den Spitzenfahrern gelingt es, unter 2,5 Sekunden ihren Boliden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Bis zu 8 Fahrzeuge werden in den Finalläufen auf die Strecke gelassen - Action und Spannung pur.

Division 1a - "Super 1600"

Spektakulär sind die "Kleinen der Gruppe A", 2-Rad-angetriebene Tourenwagen ohne Turboaufladung, bis 1600ccm, ca.230PS, mit vielen technischen Freiheiten bei Motor und Getriebe.

Seit 2007 sind in dieser aufstrebenden Division sequentielle Getriebe erlaubt.

Spritzig und kompakt sind die Fahrzeuge der Division 1a, die sich eng an die Super 1600 Fahrzeuge aus der Rallye Weltmeisterschaft anlehnen.

Eine Augen- und Ohrenweide!

Division 4 - Jung gegen Alt, FWD gegen RWD - die perfekte Mischung

2-Rad-angetriebene Tourenwagen ohne Turboaufladung und Hubraumbegrenzung, ca. 200-300PS, mit vielen technischen Freiheiten.

Youngtimer und aktuelle Fahrzeuge bilden eine ausgesprochen interessante Mischung. Hier treffen front- und heckangetriebene Fahrzeuge im direkten Vergleich aufeinander.

Seit 2007 ist es auch erlaubt aktuelle Fahrzeuge auf Heckantrieb umzubauen. Diese Division nennt sich der Rallycross-Cup und soll sich in den kommenden Jahren etablieren.

Division 5 - die Einsteigerklasse

2-Rad-angetriebene Tourenwagen ohne Turboaufladung bis 1400ccm, seriennahe Fahrzeuge mit ca.120PS und wenigen technischen Freiheiten.

Die günstige Einsteiger- und Nachwuchsdivision. Mit der Juniorlizenz kann bereits ab dem sechzehnten Lebensjahr teilgenommen werden.

Kleinwagen werden zu echten Rennmaschinen und mischen des öfteren auch die Großen auf - starker Sympathiefaktor.

Rallycross-Trophy - Rallye auf der Rundstrecke

Im Rahmen der Deutschen Rallycross Meisterschaft findet zudem die Rallycross-Trophy statt.

Fahrzeuge gemäß Rallyebestimmungen der Fahrzeuggruppen A/DA, N/DN, G, F oder H fahren gegen die Zeit und kämpfen im RACE of RALLYE-CHAMPS ihren Tagesgesamtsieger aus.

Ideale Möglichkeit mit einem Rallyefahrzeug einmal Rallycros-Luft zu schnuppern. Die Mischung aus Schotter und Asphalt machen den Rallyesportlern nichts aus. Sie lieben es.


Steckbrief Uli



Name: Ulrich Riese

Nationalität:Deutsch

E-Mail:Riesenfuchs@gmx.de

Geburtsdatum:23.01.1962 in Schauenburg

Familienstand: verh., 2 Kinder Jannik und Nina

Beruf:selbst. Kfz.-Meister

Aktuelles Fahrzeug: VW Polo

 

Uli`s Motorsportkarriere begann mit Slalom auf einem, versteht sich, selbst gebauten Scirocco.

Dieser musste dann noch für ein paar Rallyes herhalten, bevor er zu Grabe getragen wurde.

Während einer unfreiwilligen Pause war er Beifahrer von F.Schmied und I.Salaske,

wobei er auch zum ersten mal in Rheda- Wiedenbrück auf einem Cossie zum Gesamtsieger gekürt wurde. Es folgten mehrer Jahre nat. Rallyesport mit einem G-Opel Corsa und einem VW Golf ( Anm. Nicole: das tollste Auto der Welt ) mit div.

Klassensiegen ehem. F11 und einmal im Jahr Valkenswaard. Das hat soviel Eindruck bei Uli hinterlassen,

das er 1998, mehr oder weniger gezwungen – mangels Beifahrer – zur Rallycross-Trophy wechselte.

Das macht ihm Spaß:“ Schotter, Dreck und den Feind direkt im Auge“, das ist Uli`s Welt.

Nebenher kann er endlich das bauen, das er möchte, ohne vom Reglement ständig eingeschränkt zu werden.

Nachdem der umgangssprachlich genannte „ Leichtbauquattro“ schweren Herzens an Jens Schlitter ging,

folgte ein Audi RS2 Quattro. Man versuchte sich aneinander zu gewöhnen und hatte zeitweise sehr viel Spaß und Erfolg miteinander,

doch die Tatsache nicht alles selbst am Auto machen zu können, machte Uli nicht glücklich. Also wurde der Audi mit einem lachenden und einem weinenden Auge verkauft.

Seine Glückseligkeit hat er jetzt mit diversen VW Polo`s gefunden. Er kann wieder alles selber schrauben

und das Fahrverhalten seiner Polo`s treibt ihm des öfteren ein breites Grinsen ins Gesicht.

Doch wer Uli kennt weiß, wie kann es anders sein, in der Garage schlummert das nächste Projekt, das hoffentlich im Laufe der Saison 2008 noch fertig gestellt werden kann.


 Steckbrief Nicki



Name: Nicole Riese, geb. Fuchs

Wohnort :Ahnatal

E-Mail:Riesenfuchs@gmx.de

Geburtsdatum:26.11.1969 in Kassel

Fam.stand:Verh., 2 Kinder Jannik und Nina

Beruf:Steuerfachangestellte

Aktuelles Fahrzeug: VW Polo

Nicole kommt aus einer Motorsportfamilie und konnte dem ganzen, obwohl sie sich energisch gewehrt hat, nicht widerstehen.

Nach einem versuchten Alleingang im Slalomsport, welcher an Material und Wissen scheiterte, begann sie mit Anette Sorgalla als Beifahrerin Rallyes zu fahren. Nach ein paar Jahren mit viel Spaß wechselte sie für ein paar Einsätze in die Fahrzeuge von A. Huhn und C. Alexy. Nachdem U. Riese in ihr Leben trat war die Frage des Stammfahrers schnell geklärt. Mit der Geburt des ersten Kindes Jannik war Ihre Rennsportkariere auf Eis gelegt (Mama und Papa in einem Auto geht gar nicht).

Uli begann nach einiger Zeit mit Rallycross, welches man bekanntlich als Familiensport betreiben kann. Das machen wir …….

 

Wenn der Vater mit dem Sohn oder umgekehrt…….?

Ahnatal, Freitagmittag, brütende Hitze, alle sind im Garten, alle ? … nein nicht alle, ein einsames Rallycrossteam packt sein Wohnmobil um sich mit drei weiteren geleichgesinnten auf den Weg nach Gründau – Lieblos zu machen zum

2. Lauf zur DRX auf dem Gründautalring

In Gründau angekommen haben wir, ein Teil des Chickenfarm Racing Team ( Uli Riese, Jannik Riese, Frank Lehmann und Martina Feustel, sowie Philipp Leipold und Totto Hännes ) erst mal unser Lager aufgeschlagen, um dann auf unseren letzten Fahrer Wolfgang Kilb zu warten, welcher, aus Hamburg kommend, eine sehr viel weitere Anfahrt hat. Wolfgang und Monika schafften es noch kurz vor Schließung des Fahrerlagers reinzuhuschen. Nachdem alle 5 Teams Papier – und Technische Abnahme gemacht haben gab es noch schnell Abendbrot und ein Feierabendbierchen und dann ab in die Kojen, der Samstag sollte, für Rallycross gewohnte, verhältnismäßig früh beginnen.

Samstag 11.30 Uhr Freies Training, Jannik durfte erst Uli in der Div.6 chauffieren, wonach dann beide in der Div. 5 endlich in Ihr eigenes Lenkrad greifen durften.

Darauf folgte dann das Zeittraining Uli und Jannik wurden in der Div.6 6. In der Div.5 konnte Jannik den 4. Platz herausfahren, Uli wurde 1. Mit ihren Leistungen waren beide sehr zufrieden.

Am selben Tag stand noch der 1. Qualifikationslauf auf dem Programm. In der Div.6 konnten Uli und Jannik ihren 6. Platz halten. In der Div.5 starteten sie zusammen mit Andreas Friskovec ( Citroen AX ) in einem Lauf. Am Start konnte Uli sich nach vorne setzen, Jannik fand in der 2. Runde eine Möglichkeit Andreas zu überholen. Für Uli ergab sich, dadurch, das er freie Fahrt hatte, der 1. Platz, Jannik hielt Platz 4. Am Ende des Tages waren beide sehr zufrieden.

Der Sonntag begann ungewohnt, sehr früh und ohne Warm-Up, mit dem 2. Qualifikationslauf. Aufgrund eines „Einschlages“ wurden Uli und Jannik in der Div.6 „nur“ 9. Noch schlimmer war allerdings, das Ulis Auto stark beschädigt war, es fuhr nichtmehr wirklich gerade aus. Wir hatten keine Zeit den Schaden zu beheben, da direkt der Heat in der Div. 5 anstand. Uli musste also so mit dem Auto an den Start gehen. Dieses mal waren Uli und Jannik in unterschiedlichen Läufen. Jannik startete zusammen mit Björn Barkhoff und Sven Heeder, er kam nach Björn als Lauf 2. ins Ziel. Trotz Schaden konnte Uli erneut einen Heatsieg einfahren Björn wurde Heat 2. und Jannik konnte sich auf Platz 3 vorfahren.

Weiter ging es mit Heat 3. Ulis beschädigter Polo wurde notdürftig für den Lauf der Div.6 repariert in dem sie wieder 9. wurden, dann setzte Uli, bereit mit 2. Heatsiegen im Finale auf „Pole“ stehend, den Lauf 3 in der Div.5 aus. Jannik durfte nochmal ran. Da Uli nicht startete war er mit Sven Heeder allein in einem Lauf. Er dominierte seinen Lauf und konnte nicht nur einen Lauf Sieg einfahren, sondern gewann den gesamten 3. Vorlauf.

So waren die Startaufstellungen fürs Finale klar.

In der Div 6 kamen Uli und Jannik „nur“ ins B-Finale und konnten sich leider nicht für das A-Finale qualifizieren. Am Ende Platz 9.

A Finale Div.5 U.Riese, B. Barkhoff, J. Riese, E. Jockel, S. Heeder, A. Friskovec

3 Polos in der ersten Startreihe und so sollte es auch bleiben. Ein grandioser Start von allen 3, Stoßstange an Stoßstange fuhren sie eine halbe Runde hintereinander her – Rennabbruch – Erik Jockel hatte einen Frühstart.

Also, alle wieder rein in die Startaufstellung. Die Ampel springt erneut auf grün – die ersten 3 dominieren erneut die ersten Meter, doch Jannik verschaltet sich und wird auf dem Weg in die erste Kurve gnadenlos nach hinten durchgereicht – Platz 6 -, Uli muss vorne gegen Björn kämpfen, kann sich aber ohne Sperre nicht auf Dauer gegen den Youngster durchsetzten und muss ihn letztendlich ziehen lassen. Jannik hat sich mittlerweile wieder bis auf Platz 4 hinter Erik Jockel vorgekämpft, doch niemand glaubt mehr, aufgrund des großen Abstandes, an ein Polo Tribbel und an einen Podestplatz für den 15 jährigen im 2. Rennen. Doch Jannik gibt sich nicht so leicht geschlagen, eine halbe Runde vor der schwarz weiß karierten Flagge gelingt es ihm Erik Jockel zu überholen und den 3. „Poloplatz“ in seinem 2. Rennen einzufahren.   Uli wird 2. hinter dem glücklichen verdienten Sieger Björn Barkhoff.

Da auch die Platzierungen unsere weiteren Chickenfarmracing Teamkollegen in der Div.6 mehr als nur gut waren,



          1. Phillip Leipold / Totto Hennes

 

          3. Wolfgang Kilb

          4. Frank Lehmann / Martina Feustel 

 

kann sich wohl jeder vorstellen, das wir in unserem Lager einen „netten“ Abend hatten. Beginnen mit einer Team Fotosaison mit Rallycross Fotograf Loete. Von den Ergebnissen der Fotosaison werdet ihr später auf der Chickenfarmseite mehr zu sehen bekommen.

 

Mehr Infos unter

www.chickenfarmracing.jimdo.com   Teamseite Chickenfarmracing – Bilder, Videos, Infos

www.msc-gruendautal.de                      Ergebnisse

www.estering.de                                       Ergebnisse

facebook                                                   chickenfarmracing

 

 

Estering 21. und 22. April 2012



Am 21. und 22. April 2012 fand der erste Lauf zur Deutsches Rallycross Meisterschaft (DRX) auf dem Estering statt. Wir machten uns am Freitag, direkt nach der Schule, auf den Weg nach Buxtehude. Nachdem wir angekommen sind und unser Zelt aufgebaut haben, führten mein Vater und ich direkt die Dokumentenabnahme durch. Am nächsten Morgen fuhren wir schon sehr früh zur technischen Abnahme, welche ohne Probleme von statten ging. Nach der Fahrerbesprechung nahmen wir (bzw. hauptsächlich ich) an dem freiem Training, in einer Länge von 4 Runden, teil. Mein Vater und ich fuhren, jeder einzeln in der Div.5, und in der Div.6 zusammen auf einem Auto. Da in der Div.6 ein Fahrerwechsel erlaubt ist, war es mir möglich, einmal allein (mit meinem Auto) und einmal mit meinem Vater auf dem Beifahrersitz (mit seinem Auto), Erfahrungen auf der Strecke zu sammeln. Um 14:15 Uhr fing das Zeittraining an. Da es das erste Rennen für mich war, hielten sich meine Ergebnisse in beiden Divisionen in Grenzen. Da ich das Zeittraining in beiden Divisionen fuhr, konnte ich nach und nach mehr Erfahrungen sammeln und wurde dadurch schneller und sicherer. Um 15:30 Uhr stand dann das 1.Qualifikationsrennen, wovor ich am meisten Angst hatte, auf dem Programm. Meine Angst kam daher, dass alle 3 Qualifikationsrennen im Massenstart (mit 5 Autos) gestartet werden. In der Div.6, wo nun mein Vater wieder fuhr und ich auf dem Beifahrersitz saß, wurden wir Sechster. Mit dieser Leistung konnten wir im Großen und Ganzen zufrieden sein. Da die Div.5 direkt nach der Div.6 startet, war das Umsteigen in mein Auto jedes Mal sehr stressig. In meinem Lauf, für den ich mich anstellte, war auch mein direkter „Kampfpartner“ um Platz 9 dabei. Als ich dann in der Startaufstellung stand und die Ampel auf Grün sprang, war mein Start erst mal ganz gut. Ich war gleich auf mit den anderen 4 Autos. Doch beim Hochschalten schaltete ich von dem 2 direkt in den 5. Gang. Am Ende des Rennes wurde ich 4. Und hatte mein Ziel, 9.ter zu bleiben, erreicht. Am nächsten Morgen ging es um 8 Uhr mit dem Warm-Up los. An diesem nahm ich auch wieder mit beiden Autos teil. Drauf folgte der 2.Vorlauf, indem ich mit vorgenommen hatte die 1,5 Sekunden auf den 7. aufzuholen. Nach dem Lauf in der Div.6, bei dem wir den 8. Platz belegten, wurde nun wieder hektisch umgestiegen. Am Start wollte ich mir besonders viel Mühe geben, denn, wer den Start gewinnt, hat quasi schon das ganze Rennen gewonnen. Ich strengte mich an, doch dieses Mal Sprang nicht nur die Ampel auf Grün, sondern auch mein erster Gang raus. Damit war der 2.Vorlauf schon so gut wie gelaufen. Schnell machte ich den ersten Gang wieder rein und eilte dem Feld hinterher. Doch dazu kam auch noch, das ich mich in diesem Vorlauf noch 2-mal Drehte, womit meine Zeit natürlich völlig hin war. Ich ärgerte mich sehr. Nach diesem vermasselten Lauf, wollte ich nun all meine gesammelten Erfahrungen und mein können in der 3.Vorlauf stecken. Wieder dieselbe reinfolge, also wieder erst den Lauf in der Div.6, bei dem wir dieses Mal wieder 6. wurden, und dann Div.5. Der Start in der Div.5 lief dieses Mal so ab, wie es eigentlich die ganze Zeit ablaufen sollte. Ich wurde 4 und war sehr zufrieden mit meiner Leistung. Da alle 3.Vorläufe zusammen gezählt werden und meine ersten beiden Vorläufe nicht so liefen wie ich mir das vorstellte, war mir schon klar, dass es mit meinem Startplatz im Finale sehr knapp wird. So war es dann auch. Ich war 9. Punktgleich mit dem 8. Da nur 8 Fahrer im Finale teilnehmen durften, war ich mit fahren fertig. In der Div.6 hatten wir es jedoch ins Finale geschafft und starteten auf Startplatz 6. Das Finale lief für uns sehr gut und wir konnten einen 4. Platz einfahren.



Am Ende konnte ich sagen, dass ich alles gegeben habe und meine Leistung, dafür, das es mein erstes Rennen war und ich erst 15 Jahre alt bin, gut war.

 

Viele Grüße und bis 2. Lauf der DRX Pfingsten in Gründau Euer „ noch Fahrschüler“

Jannik Riese


Rallycross in Oschersleben 15.-18.3.2008 oder

Es gab doch keinen Schnee



So einen unwirschen Saisonstart hatten wir noch nie, aber was soll`s man wird nicht nur älter, sondern auch schlauer.

Die Vorbereitungen liefen schon seit Weihnachten, geplant war ein ganz neues Auto und daran war Uli wie wild am bauen. Doch es sollte nicht rechtzeitig fertig werden, es fehlen einfach Teile. Also, Plan B, ein zweiter Polo, diesmal ein Coupe, wurde gebaut. Uli hat wirklich alles gegeben, doch es hat leider nicht gereicht. Donnerstag Abend kam er dann mit dem Vorjahres-Auto nach Hause, auch das Coupe war nicht fertig. Was soll`s dann nehmen wir eben den. Gesagt getan,das selbe wie immer. Auto auf den Hänger, Womo voll packen, Kinder rein und auf ging`s nach



Oschersleben zum 1. Lauf der Deutschen Rallycrossmeisterschaft



Schon im Vorfeld gab es heiße Diskussionen über das Wetter – Schnee – Sonne – Regen - ????? Wir hatten vom T-Shirt und Slicks bis Schneeanzug und Winterreifen alles mit.

Es sollte sich als richtig erweisen, denn am Samstag lagen wir in der Sonne und riefen nach diversen Cocktails und am Sonntag stiefelten wir im strömenden Regen im Schneeanzug durchs Fahrerlager.

Nach einer außerplanmäßig langen Reise kam wir im dunklen in Oschersleben an, sortierten uns im Fahrerlager und gingen – die Vorbereitungswochen noch in den Knochen - zügig ins Bett.

Am Samstag morgen begrüßte uns die Sonne.

Uli fuhr, gegen seine Gewohnheit, sogar das erste freie Training in der Division, als auch in der Trophy. Alles war gut, das Auto war nicht beleidigt, weil es ja eigentlich schon verkauft seien sollte, und gab sein Bestes.

Nur leider war das Beste für Uli nicht genug, im Vergleich zu den neuen Autos die zu Hause standen. Na ja, Augen zu und durch. Uns ging es besser als vielen anderen, denn die Ausfallquote war schon am 1. Tag verhältnismäßig hoch.

In der Trophy mit 12 Startern waren nach dem Zeittraining schon nurnoch 7 übrig, Uli reihte sich als 5. im Gesamt und 1. in der Klasse ein. Auch die Starterzahlen in den Divisionen nahmen schlagartig ab.

Die Division 4 musste, im Verhältnis zum Vorjahr u.a. durch die Pausen von Gerhard Völzer, Swen Grupe und Andreas Kramp, sowie die Abwesenheit von Familie Meyer, komplett neu gemischt werden. Überraschungsführender war Jens Barkhoff, was uns natürlich alle sehr freute, Uli war immerhin im „Reserveauto“ noch 11 von bis dahin noch 16 Startern.

Nach der üblichen Grilloffensive gingen wir auch wieder Zeitig ins Bett, denn Oschersleben ist für alle beteiligten sehr anstrengend aufgrund der großen Distanz, die man bis zur Tribüne zurücklegen muss ( eine halbe Stunde strammer Fußmarsch), das sind wir verwöhnten Rallycrosser natürlich nicht mehr gewöhnt . Des Weiteren sind wir keine Boxen gewöhnt, das gesellige miteinander verlagert sich dabei leider auf die Strecke und nicht an den Grill – außerdem war es schon saukalt-.

Nach einer größeren Duschodysse am Sonntag morgen – danke noch mal an die netten Menschen vom Tor, die jetzt meinetwegen mecker bekommen haben, konnte ich Uli`s ersten Lauf in der Division nur von Zaun aus, begleitet von Martins toller Kommentation, beobachten. Irre, was er da mit seinem kleinen Möhrchen gemacht hat. Er war mittlerweile 7. von noch 15. in der Division 4 und 5. in der Trophy. Mehr ging wirklich nicht. Den 2. Div.Lauf konnte er immer noch als 8. beenden. Tolle Sache, doch dann kam der 2. Vorlauf der Trophy und ein Stein, der sich irgendwie durch die Zahnriemenabdeckung drängeln konnte und der Zahnriemen ist gerissen. Da Stand er „minn Ulrich“ mit kaputten Motor. – Feierabend, stell mir ein Bier kalt – Division war zu Ende für ihn und für den 3. und letzten Vorlauf in der Trophy hat er sich von Wolfgang Kilb noch bis zum Vorstart ziehen lassen und ist dann mit „Manneskraft“ über die Startlinie gerollt, um seine 400 Punkte noch mitnehmen zu können, denn abgerechnet wird am Jahresende.

Das einzigst Positive daran war, das wir uns dann gemeinsam die Fights in der Division 4 von der Tribüne aus anschauen konnte. Jens hat sich riesige Rennen mit Fred Czaja und Andreas Langer geliefert. Diese Duelle haben uns den ganzen Tag begleiten. Danke dafür und Jens ist die Rennen seines Lebens gefahren, eins schöner und spannender als das nächste. Im Ergebnis konnte er die 3 Vorläufe letzenendes für sich entscheiden, im Finale wurde er knapp 2. Toll Show. Riesen Spaß auf der Tribüne und in den Autos. Für Uli heiß es 4 Punkte für die deutschen Rallycrossmeisterschaft (Platz 18) und 400 Punkte für die Trophy (Platz 6) sammeln. Unsere 1. Vorsitzende hat dann auch gesammelt, denn sie war in Doppelfunktion in Oschersleben zugast als 1. Vorsitzende und als Oma zum Enkeleinsammeln, denn Jannik und Nina hatten ja am Montag wieder Schule und wir sind, in alter Tradition, bis Montag geblieben.

Mein Fazit von außen, hätte es am Sonntag nicht so schön seien können wie am Samstag.

1.      aus Wettersicht ( ich bin fast erfroren auf der Tribüne) und

2.      es ist ja schön mit meinem Mann ein Rennen zu schauen, aber im Auto ist er mir an einem Rennwochenende lieber.

So, jetzt machen wir wieder das, das wir vorher auchschon gemacht haben – Autos bauen, denn in 6 Wochen sind wir, hoffentlich bei strahlendem Sonnenschein und alle wieder vereint am Grill, auf dem Estering.

Bis bald

Nicki

Bildergallery


Wichtige links :

www.rallycross-dm.de   Berichte Ergebnisse Livereportagen von den Rennen

www.rallycross-trophy.de   Berichte Ergebnisse Trophy

www.rallycross-loete.de   Bilder

www.kaisportpics.de   Bilder

www.rallyefilme-nord.de   Videos



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